Author

Containment-Team
Allgemein, Reisebüro,

Reisebüro Berndt Mitarbeiter unterstützen Containment-Team

Vor einigen Wochen berichteten wir bereits von unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der BE Tochtergesellschaft Reisebüro Berndt GmbH, die nunmehr seit einigen Monaten im Containment-Team des Landkreises aktiv sind. Bettina Schmidt und Frank Schmitz geben im Interview Einblicke in ihre tägliche Arbeit.

Hallo ihr beiden, zunächst wünschen wir euch noch einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und starten nun mit der ersten Frage. Wie viele Mitarbeiter/innen arbeiten zurzeit im Containment-Team und wie viele davon von der Bentheimer Eisenbahn bzw. Reisebüro Berndt?

Beide:
Zurzeit sind 69 Mitarbeiter eingetragen, teilweise in Vollzeit, vom Finanzamt oder aber aus Abteilungen des Landkreises. Es wird im Zweischicht System mit jeweils 12 – 20 Mitarbeitern gearbeitet: Insgesamt arbeiten wir aktuell mit sechs Mitarbeitern der Reisebüro Berndt Gruppe im Containment-Team. Drei Mitarbeiter von uns sind als Schichtleitung eingeteilt.  Wir selbst arbeiten auch als Schichtleitung in der Corona-Hotline, hier gehen die Anrufe der Bürger mit Fragen zu Testungen, Corona-Verordnungen, Kontaktbeschränkungen usw. ein.

Wie sieht euer klassischer Arbeitsalltag im Containment-Team aus?

Beide: Eine Schicht unter der Woche im Containment-Team dauert sechs Stunden. Arbeitsbeginn ist dann entweder um 07:00 Uhr oder um 13:00 Uhr. Sonntags gibt es eine Schicht von 8 – 14 Uhr.

Anfangs schauen wir zunächst nach neuen positiven Befunden. Diese werden dann von uns angerufen und die Kontakte ermittelt. Hier werden dann Testtermine und Quarantänebescheide eingetragen und versendet. Zusätzlich bearbeiten wir die Email- und Telefonanfragen, die über die Hotline hineinkommen.

Wo befindet sich euer neuer Arbeitsplatz, gibt es dort Auflagen?

Beide: Wir arbeiten in den Räumlichkeiten im alten Nino/ City Bank Gebäude an der Bentheimer Straße, die für das Containment-Team angemietet worden sind. Hier gibt es zwei Großraumbüros mit jeweils 12 Mitarbeitern und zwei kleinere Büros mit jeweils zwei Mitarbeitern. Wir achten auf Abstand, das Tragen einer Maske, und auf regelmäßige Desinfektion. Zudem ist unser Büro mit einer sehr guten Belüftungsanlage ausgestattet.

Warum habt ihr euch dazu entschieden, diese Aufgabe zu übernehmen?

Bettina: Leider war im Oktober kein Aufwärtstrend im Reisemarkt zu erkennen. Ich wollte natürlich trotzdem arbeiten und gerne etwas Sinnvolles machen. Da kam die Anfrage vom Landkreis genau zur richtigen Zeit.
Frank: Für mich war das ebenfalls eine gute Alternative zum Reisegeschäft, aber auch das wir als BE den Landkreis unterstützen können, war ausschlaggebend für mich.

Gibt es besondere Herausforderungen bei eurer neuen Aufgabe?

Beide: Vor allem sollte man gut mit Menschen am Telefon umgehen können. Außerdem arbeiten wir papierlos und tragen alle Daten in ein System ein, das sich GUMAX nennt. Deshalb sind PC Kenntnisse von Vorteil und wichtig.

Wie reagieren die Menschen auf eure Anrufe bzgl. der Quarantäne?

Beide: Der größte Teil der angerufenen Personen ist freundlich und kooperativ und sie bedanken sich bei uns für unsere Arbeit. Die Gespräche sind sehr angenehm.

Die meisten positiv getesteten Personen wissen bereits über die App, dass sie positiv sind. Nur wenige sind sehr überrascht, weil sie das Testergebnis noch nicht kannten.

Zu welchen Zeiten ist das Containment-Team erreichbar?

Beide: Telefonisch sind wir in der Hotline von Montag – Donnerstag von 8:30-13:00 Uhr und von 13:30-16:00 Uhr, freitags von 8:30-13:00 Uhr erreichbar.

Was sagt ihr Menschen, die das Corona Virus leugnen?

Beide: Damit haben wir bislang zum Glück noch keine Erfahrungen sammeln müssen.

Freut ihr euch auf eure Rückkehr in euren „alten Beruf“?

Bettina: Zurzeit arbeite ich parallel zu meiner Hauptaufgabe im Containment-Team noch einen Tag in der Woche im Reisebüro. Ich freue mich natürlich riesig wenn es dann irgendwann wieder „normal“ losgeht.
Frank: Auf jeden Fall freue mich darauf, wenn es wieder losgeht, bin ja auch nicht komplett raus, bearbeite auch noch die ein oder andere Anfrage von zu Hause aus.

Wie verbringt ihr eure Freizeit in dieser ungewöhnlichen Zeit?

Bettina: Meine Freizeit versuche ich mit Nordic-Walking und Sport zu füllen. Zusätzlich lese ich viel.
Frank: Ich mache ebenfalls etwas Sport, gehe Spazieren und kümmere mich noch ehrenamtlich um unseren Sportverein, wobei das ja momentan auch fast nur Verwaltung ist.

Vielen Dank Bettina und Frank für die Einblicke in eure Arbeit!

Wir wünschen euch alles Gute und bleibt gesund!

Reisebericht_Irland_Insta
Allgemein,

Irland Gruppenreise

Am ersten Tag ging es per Bus mit Frans, unserem netten Kollegen der Bentheimer Eisenbahn und einem bequemen Fernreisebus nach Düsseldorf, per Flugzeug mit Aer Lingus weiter nach Dublin.